8 Fakten für das Duschen: Dauer, Häufigkeit, Effekte - WELT (2022)

Duschen dient in erster Linie der Reinigung unseres Körpers. Doch darüber hinaus steht es in enger Verbindung mit unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit. Wir alle tun es oft und in der Regel auch gern.

Doch natürlich können wir auch beim Duschen den ein oder anderen Fehler machen.

8 Fakten für das Duschen: Dauer, Häufigkeit, Effekte - WELT (1)

I. Die Häufigkeit

Der gemeine Deutsche mag es gern reinlich. Das spiegelt sich auch in der Duschstatistik: 66 Prozent der Bevölkerung duscht mindestens ein Mal am Tag.

Aus dermatologischer Sicht ist das nicht unbedingt gesund, denn wir greifen mit jedem Duschvorgang den natürlichen Fettsäureschutzmantel der Haut an. Er schützt uns vor Feuchtigkeitsverlust und dem Eindringen von Schadstoffen und Krankheitserregern. Duschen wir zu oft, können wir diesen Schutzmantel zerstören.

Die Folge: Unsere Haut trocknet aus, es kann zu Rötungen und Juckreiz, sogar zu Ekzemen kommen. Zwei- bis dreimal die Woche zu duschen, reicht daher aus Expertensicht aus.

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II. Die Dauer

Wir duschen gern und auch dementsprechend lang: Der Durchschnittsdeutsche duscht in der Regel sechs bis elf Minuten.

Dermatologen empfehlen grundsätzlich, schnell zu duschen, gemäß der Regel: Weniger ist mehr. Denn auch lange Duschvorgänge können die Haut austrocknen. Daher gelten drei Minuten Duschzeit als ideal.

III. Die Temperatur

Beim Duschen gilt: Je höher die Wassertemperatur, desto ungesünder. Warmes Wasser hat eine intensive Waschkraft. Dadurch greift es den natürlichen Säureschutzmantel der Haut auch stärker an. Wichtige Mineralstoffe, Eiweiße und Fette werden so vom Körper gespült.

Deshalb sollten wir lieber wechselwarm oder aber kalt duschen. Ja, auch wir zittern bei dem Gedanken daran. Fakt ist aber: Kaltes Wasser enthält mehr Sauerstoff als heißes und hat deshalb eine entsäuernde und entgiftende Wirkung. Es stärkt unsere Abwehrkräfte, regt Kreislauf, Nervensystem und den Stoffwechsel an und belebt den Körper.

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Wer es nicht ganz so extrem will, sollte Wechselduschen, also abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser duschen. Schon der Naturheilkundler und Pfarrer Sebastian Kneipp wusste:

Im Wasser liegt Heil; es ist das einfachste, wohlfeilste und – recht angewandt – das sicherste Heilmittel.

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Deshalb setzte er in seiner Hydrotherapie auf abwechselnd warmes und kaltes Wasser. Die Blutgefäße verengen sich, unsere Muskeln dehnen sich und ziehen sich wieder zusammen.

Die Folge: Wechselduschen beleben, entgiften, verbessern den Blutkreislauf und Kreislauf im Allgemeinen, sorgen für eine bessere Leistungsfähigkeit und bessere Laune.

Insider: Eine Wechseldusche kann eine Migräne innerhalb von 20 Minuten lindern.

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So geht's: Du beginnst mit einer warmen bis heißen Dusche. Nach ein paar Minuten wechselst du zu kaltem Wasser. Diesen Vorgang wiederholst du einige Male. Um die volle Wirkung einer Wechseldusche zu erzielen, solltest du so heiß und auch so kalt als möglich duschen. Wichtig dabei: Die Wechseldusche unbedingt mit kaltem (!) Wasser beenden.

Kleiner Tipp: Um dich besser an das kalte Wasser zu gewöhnen, beginne bei deinen Füßen und Armen.

IV. Die Uhrzeit

Am Morgen kann eine Dusche uns dabei helfen, fit in den Tag zu starten - am Abend, um gut in die Federn zu kommen. Eine feste Regel gibt es dabei nicht. Dermatologen raten jedoch, abends zu duschen (besonders dann, wenn du zu fettiger Haut neigst). So waschen wir Schmutz- und Ölrückstände des Tages vom Körper und reinigen verstopfte Poren.

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Morgens oder abends?

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Das ist die beste Tageszeit zum Duschen

Die Ölproduktion des Körpers erreicht um 13 Uhr seinen Höhepunkt. In der Nacht ist sie hingegen sehr gering und der natürliche Schutzmantel der Haut regeneriert sich. Deshalb genügt morgens im Grunde schon eine Katzenwäsche.

V. Die Aktionen

Wer noch nie unter der Dusche gesungen hat, der werfe jetzt den ersten Stein! Singen macht glücklich. Und unter der Dusche kann auch der untalentierteste seine Lieblingssongs aus vollem Halse trällern. Wissenschaftler haben schon vor Jahren herausgefunden, dass Singen uns beruhigt und sogar unser Immunsystem stärkt. Außerdem kann Singen sogar schmerzlindernd wirken.

Bei so vielen positiven Effekten bleibt uns nichts anders übrig, als auf unsere wunderbare Dusch-Playlist zu verweisen:

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VI. Der Effekt

Unter der Dusche sind wir mit uns allein, haben Ruhe, können Gedanken kreisen lassen. Laut Shelley Carson, Psychologie-Dozentin an der Harvard University, ist die Situation unter der Dusche mit einer meditativen Übung zu vergleichen. Wir können abschalten, sind aber gleichzeitig aufmerksam - die beste Voraussetzung, um neue Denkansätze zu entwickeln. Unsere kognitiven Fähigkeiten sind entspannt, generieren und erneuern sich.

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VII. Die Körperpflege

Die Wahl des Reinigungsmittels ist abhängig vom jeweiligen Hauttyp. Für normale Haut eignen sich beispielsweise Gele, für trockene Haut eher Duschcremes oder Duschöle, die den natürlichen Fett-Wasser-Haushalt der Haut wiederherstellen. Generell solltest du darauf achten, das Duschgel als auch das Shampoo vollständig vom Körper abzuwaschen.

Kleiner Tipp: Morgens ist die beste Zeit für eine Rasur. Von 6 Uhr morgens bis mittags haben wir den höchsten Anteil an Thrombozyten im Blut. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und somit bei der Heilung von Schnittwunden. Sprich: Schneidest du dich früh beim Rasieren, heilt die Wunde schneller.

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VIII. Das Danach

Richtiges Abtrocknen will gelernt sein. Die meisten unter uns neigen dazu, sich nach der Dusche abzurubbeln oder trocknen sich zu stark ab. Darauf sollten wir allerdings verzichten, denn es schadet unserer Haut und auch unseren Haaren. Für Haut und Haare gilt: Leichtes abtupfen. Alternativ kannst du auch in einen Bademantel hüpfen.

So, jetzt weiß du Bescheid. Bitteschön.

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FAQs

Warum ist es wichtig zu duschen? ›

Er schützt uns vor Feuchtigkeitsverlust und dem Eindringen von Schadstoffen und Krankheitserregern. Duschen wir zu oft, können wir diesen Schutzmantel zerstören. Die Folge: Unsere Haut trocknet aus, es kann zu Rötungen und Juckreiz, sogar zu Ekzemen kommen.

Was kosten 10 Minuten warm duschen? ›

Grob kann man also für den Durchschnittswert der beiden Extreme sagen: Eine durchschnittliche Dusche (Verbrauch von 12l/min) von 5 Minuten kostet etwa 50 Cent und verbraucht 60 Liter Wasser. Für 10 Minuten duschen zahlen Sie einen Euro und verbrauchen 120 Liter Trinkwasser.

Wie lange braucht man um zu duschen? ›

Jeder Deutsche duscht durchschnittlich 6 Minuten. Doch die Dauer ist von Person zu Person sehr unterschiedlich. Jeder Zehnte gehört zum gemütlichen Typ und braucht länger als 10 Minuten. Die Hälfte der Bundesbürger genießt aber den schnellen Schauer und steigt nach 3 Minuten sauber und erfrischt aus der Dusche.

Wie lange duschen umweltfreundlich? ›

3 Minuten lang ist braucht etwa 300g CO2. Also verbrauchen sie bei täglichem 3-Minütigen Duschen ca. 150kg CO2 pro Kopf und Pro Jahr. So viel wie als würden Sie 500km mit einem Flugzeug fliegen, so umweltschädlich ist Duschen.

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Author: Ray Christiansen

Last Updated: 07/27/2022

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Name: Ray Christiansen

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